Heute habe ich zum ersten Mal mein neues iPhone 3GS zum Laufen ausprobiert. In dem Gerät ist ja bereits der Empfänger für Nike+ enthalten, das Gegenstück für den Schuh hatte ich mir schon vor einiger Zeit zugelegt. Neben der iPod-Applikation zum Musikhören lies ich auch die Nike+ Applikation als Schrittzähler im Hintergrund laufen, im Vordergrund lief Trails, ein Programm zum Aufzeichnen von GPS-Positionen. Ich war ja eigentlich sehr skeptisch, ob das ganze Setup funktioniert, aber es funktionierte und man konnte innerhalb der Trails-Applikation sogar noch Fotos machen. Auch das GPS-Signal erreichte das iPhone sehr gut, obwohl es in der Hosentasche war. Zu Hause angekommen, konnte ich dann sowohl auf der Karte anschauen, wo ich genau langgelaufen bin und wie schnell ich meine Beine dabei bewegt habe. Die Einschränkungen dabei sind, dass man die Applikationen während des Laufens nicht wechseln kann, ohne später wieder manuell das Weiteraufzeichnen anzustoßen (somit kann man auch die Musik nur über das iPhone-Headset ändern).
Die Synchronisierung zwischen Trails auf dem iPhone und Trailrunner auf dem Mac lief übrigens sehr gut. In Trailrunner kann man sich die Karte dann per Microsoft Live Maps oder Openstreetmap anschauen. Alles in allem sehr empfehlenswert, nur der Akku wird kräftig geleert!
Hier noch ein Screenshot der Karte aus Openstreetmap in Trailsrunner:

Quicksilver, mein bisher favorisierter Application-Launcher wurde in letzter Zeit nicht mehr richtig weiterentwickelt. Der Grund dafür war offensichtlich, dass der Hauptentwickler zu Google gewechselt ist und jetzt die Quick Search Box for Mac dort entwickelt, die heute als Developer Preview freigegeben wurd und auch schon sehr brauchbar ist. Es ist bereits eine Reihe von Plugins integriert und auch der Zugriff auf Spotlight Resultate möglich. Auch wenn die Version noch im tiefen Beta-Stadium steckt, emmpfehle ich den Umstieg von Quicksilver.

Infos zur QSB: Download der QSB, Eintrag im Google Mac Blog
Auszug aus Angetestet: Samsung SGH-i900 Omnia mit 5-Megapixel-Kamera – Golem.de:
Samsung hat ein gut ausgestattetes Smartphone entwickelt. Auf der Habenseite findet sich die 5-Megapixel-Kamera, die schnell gute Fotos produziert. Wer Wert auf Bedienkomfort legt, wird sich mit den Widgets anfreunden und die Fingermaus lieben. Verbindungen per WLAN, HSDPA oder Bluetooth erleichtern den Büroalltag, die Telefonfunktionen, insbesondere die Notizfunktion, sind ebenfalls alltagstauglich.
Auf der Negativseite stehen der nicht immer reaktionsfreundliche Touchscreen, die verwirrenden Menütiefen von Windows Mobile 6.1 und die optische Aufmachung der eigentlich sehr nützlichen Widgets.
Featureitis nützt nur dann dem Endanwender etwas, wenn die Oberfläche durchdacht ist und ein ausgereiftes Konzept dahintersteckt. Mein letztes Handy (SonyEricsson K610i) hatte auch viele Features, jedoch konnte es nicht mit seiner eigenen Firmware umgehen. Nach endlosen Problemen und Upgrade-Marathons habe ich mich entschlossen es im Schrank liegenzulassen, um mein mittlerweile 5 Jahre altes Nokia zu reaktivieren. Ich habe es nicht bereut.
Auch in Zeiten von Negativ-Schlagzeilen zu MobileMe ist der gemeine Apple-User keine Probleme mit seinem Mac gewöhnt. Dies legt ein interessanter Artikel der FAZ zum Thema Switching von Windows zum Mac nocheinmal dar: Apple: Beiß’ doch mal in diesen Apfel – Computer & Internet – Computer & Technik – FAZ.NET. Fazit des Aritkels:
Während Windows vielleicht einen Tick mächtiger (das ist immer relativ) und vor allem kompatibler ist, handelt man sich auch eine Menge Probleme damit ein. Mac-User leben einfach sorgenfreier