Jamba und Weblogs
Welche Macht mittlerweile von Bloggs ausgeht, legt ein Spiegel Artikel eingehend dar.
Dabei geht es um einen, meiner Meinung nach einen der Besten deutschen Bloggs (Spreeblick), der über “diskussionswürdige Praktiken von Jamba berichtet. Obwohl in diesem Artikel keine wesentlich neuen Erkenntnisse mitgeteilt werden, erregte der Artikel sehr große Aufmerksamkeit in der deutschen Blogger-Szene.
Daraus resultierte wiederrum sehr negative PR für Jamba, was Jamba zu Anfangs sehr unterschätzte. Durch die vielen Links zwischen den Bloggs schwappte der Spreeblick Artikel dank Googles-Pagerank Algorithmus auf Platz 6 bei einer Suchabfrage nach “Jamba” bei Google.
Diverse andere Bloggs folgen auf den nächsten Plätzen.
Ich finde diese Entwicklung sehr interessant, zeigt sie doch wie lebendig die Blogg Szene in Deutschland mittlerweile ist.
Lesen sollte man den Artikel auf Spreeblick in jedem Falle, er ist sehr lustig geschrieben. Ich denke man sollte sich selbst eine Meinung über die Geschäftspraktiken von Jamba bilden.
Zufällig heute habe ich gelesen, dass Jamba auch an ilove.de beteiligt ist, die ähnliche Geschäftspraktiken pflegen. So erfolgt dort die Abrechnung über die Mobilfunkrechnung und bereits bei der Anmeldung wird die Handynummer abgefragt, meiner Meinung nach ohne eine Kostenangabe. Es ist dort nur vermerkt, dass sich Frauen kostenlos anmelden können. Männern wird – so sagen es Erfahrungsberichte – bei der nächsten Handyrechnung einfach 5 Euro abgebucht. Bestimmte Aktionen auf der Webseite ziehen weitere Kosten nach sich.
Ein Fazit aus alledem ergibt sich in jedem Fall: Augen offenhalten und bei der Anmeldung die AGBs lesen – auch wenn es schwer fällt.