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	<title>random@martin &#187; software</title>
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	<description>weblog about funny, interesting or useless stuff</description>
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		<title>Twitter / Chris Sacca: Simplicity is hard to build&#8230;</title>
		<link>http://blog.krausmartin.de/general/2008/twitter-chris-sacca-simplicity-is-hard-to-build/</link>
		<comments>http://blog.krausmartin.de/general/2008/twitter-chris-sacca-simplicity-is-hard-to-build/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 14:27:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[General]]></category>
		<category><![CDATA[simplicity]]></category>
		<category><![CDATA[software]]></category>

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		<description><![CDATA[<blockquote><p>Simplicity is hard to build, easy to use, and hard to charge for. Complexity is easy to build, hard to use, and easy to charge for.</p></blockquote>
<p><a href="http://twitter.com/sacca/statuses/860432283">Twitter / Chris Sacca: Simplicity is hard to build&#8230;</a>.</p>

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<p><a href="http://twitter.com/sacca/statuses/860432283">Twitter / Chris Sacca: Simplicity is hard to build&#8230;</a>.</p>

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		<title>Diskussion um Sofwarepatente</title>
		<link>http://blog.krausmartin.de/general/2005/diskussion-um-sofwarepatente/</link>
		<comments>http://blog.krausmartin.de/general/2005/diskussion-um-sofwarepatente/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Jun 2005 20:29:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[General]]></category>
		<category><![CDATA[software]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Heute war ich bei einer Podiumsdiskussion zum Thema Softwarepatente im IT-Speicher Regensburg. Am Podium vertreten waren: </p>
<li>Vertreterin von MdEP Dr. Joachim Wuermeling</li>
<li>Patentanwalt Dr. Lang</li>
<li>Alexander Meisel (art of defence GmbH)</li>
<li>J&#246;rg Erdmenger (woerd Erdmenger &#038; Wolter GbR)</li>
<li>Nico Manicone (Unternehmerinitiative Bayern gegen Softwarepatente)</li>
<p>Die Moderation &#252;bernahm Dr. Gerhard Schmid (ehemaliger Vizepr&#228;sident des europ&#228;ischen Parlaments). Zur Einleitung erkl&#228;rte die Mitarbeiterin von MdEP Dr. Wuermeling worum es bei der geplanten EU-Richtline geht und wie das Procedere im EU-Parlament und im Rat aussieht. In der anschlie&#223;ende Einleitungsrunde stellten Bef&#252;rworter und Gegner der EU-Richtlinie ihre Argumente vor. Dabei zeichneten sich die entgegengesetzten Positionen der Gegner (Dr. Manicone, J&#246;rg Erdmenger) und der Bef&#252;rworter (Alexander Meisel, Dr. Lang) ab.<br />
Ohne alle Argumente wiederholen zu wollen, m&#246;chte ich mein pers&#246;nliches Fazit kund tun. Ich ging mit einer relativ neutralen pers&#246;nlichen Meinung zu der Podiumsdiskussion und mich konnte keine der beiden Seiten &#252;berzeugen. <br />
Die Argumente beider Seiten h&#246;ren sich relativ schl&#252;ssig an, wobei ich zugeben muss, dass ich zum Ende der Diskussion, als es eine offene Diskussionsrunde gab, mehr und mehr zu dem Schluss gekommen bin, dass es wahrscheinlich umso besser f&#252;r kleine Firmen und Open Source Software sein wird, je weniger eine Patentierbarkeit von Software m&#246;glich sein wird.<br />
Au&#223;erdem wurde auch klar, dass auch nach einer Regelung durch die EU kein 100% einheitliches Bild in Europa geben wird, da die Richtlinie in jedem Land in nationales Recht umgesetzt werden muss und es auch hier und ebenfalls in der Rechtsprechung zu Unterschieden kommen kann. Es waren sich alle Teilnehmer einig, dass es keine amerikanische Verh&#228;ltnisse geben darf, wo Trivialpatente anerkannt werden. <br />
Es konnte nicht endg&#252;ltig gekl&#228;rt werden, welche der beiden extremen Positionen </p>
<li>Softwarepatente sch&#252;tzen die &#8220;Kreativen&#8221; und ermuntern zu Innovationen</li>
<li>Softwarepatente behindern jegliche Innovation von kleinen Firmen, da diese jederzeit f&#252;rchten m&#252;ssen von Gro&#223;konzernen verklagt zu werden und auch wenn sie im Recht sind, einen Verglich anzustreben, da sie die Prozesskosten nicht aufbringen k&#246;nnen</li>
<p>wirklich zutrifft, aber ich denke in beiden Aussagen steckt Wahrheit, wobei ich dazu tendiere, dass in letzterer Aussage mehr Wahrheit steckt.  <br />
Ich hoffe, dass das EU-Parlament eine Richtlinie auf den Weg bringen wird, die f&#252;r Rechtssicherheit in der Softwareentwicklung sorgt und diese Richtline m&#246;glichst viel Freiheit f&#252;r Softwareentwicklung bringen wird, aber Ideen auch gesch&#252;tzt werden.<br />
Zentral ist nach der Aussage aller Beiteiligten der Begriff der Technizit&#228;t, d.h. es werden nur Patente auf Software erteilt, wenn diese in Zusammenhang mit einem technischen Ger&#228;t stehen. Nach Aussage eines Diskussionsteilnehmer wurde diese Praxis bisher dazu benutzt, dass man auch zum jetztigen Zeitpunkt schon Softwarepatente anmelden kann, wenn man sie in Zusammenhang mit einem PC bringt. <br />
Das ist nach meiner Meinung aber nicht im Sinne des Gesetzgebers. Man darf gespannt sein, was uns in Zukunft durch das Parlament und die anschlie&#223;ende Rechsprechung erwartet.</p>

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute war ich bei einer Podiumsdiskussion zum Thema Softwarepatente im IT-Speicher Regensburg. Am Podium vertreten waren: </p>
<li>Vertreterin von MdEP Dr. Joachim Wuermeling</li>
<li>Patentanwalt Dr. Lang</li>
<li>Alexander Meisel (art of defence GmbH)</li>
<li>J&#246;rg Erdmenger (woerd Erdmenger &#038; Wolter GbR)</li>
<li>Nico Manicone (Unternehmerinitiative Bayern gegen Softwarepatente)</li>
<p>Die Moderation &#252;bernahm Dr. Gerhard Schmid (ehemaliger Vizepr&#228;sident des europ&#228;ischen Parlaments). Zur Einleitung erkl&#228;rte die Mitarbeiterin von MdEP Dr. Wuermeling worum es bei der geplanten EU-Richtline geht und wie das Procedere im EU-Parlament und im Rat aussieht. In der anschlie&#223;ende Einleitungsrunde stellten Bef&#252;rworter und Gegner der EU-Richtlinie ihre Argumente vor. Dabei zeichneten sich die entgegengesetzten Positionen der Gegner (Dr. Manicone, J&#246;rg Erdmenger) und der Bef&#252;rworter (Alexander Meisel, Dr. Lang) ab.<br />
Ohne alle Argumente wiederholen zu wollen, m&#246;chte ich mein pers&#246;nliches Fazit kund tun. Ich ging mit einer relativ neutralen pers&#246;nlichen Meinung zu der Podiumsdiskussion und mich konnte keine der beiden Seiten &#252;berzeugen. <br />
Die Argumente beider Seiten h&#246;ren sich relativ schl&#252;ssig an, wobei ich zugeben muss, dass ich zum Ende der Diskussion, als es eine offene Diskussionsrunde gab, mehr und mehr zu dem Schluss gekommen bin, dass es wahrscheinlich umso besser f&#252;r kleine Firmen und Open Source Software sein wird, je weniger eine Patentierbarkeit von Software m&#246;glich sein wird.<br />
Au&#223;erdem wurde auch klar, dass auch nach einer Regelung durch die EU kein 100% einheitliches Bild in Europa geben wird, da die Richtlinie in jedem Land in nationales Recht umgesetzt werden muss und es auch hier und ebenfalls in der Rechtsprechung zu Unterschieden kommen kann. Es waren sich alle Teilnehmer einig, dass es keine amerikanische Verh&#228;ltnisse geben darf, wo Trivialpatente anerkannt werden. <br />
Es konnte nicht endg&#252;ltig gekl&#228;rt werden, welche der beiden extremen Positionen </p>
<li>Softwarepatente sch&#252;tzen die &#8220;Kreativen&#8221; und ermuntern zu Innovationen</li>
<li>Softwarepatente behindern jegliche Innovation von kleinen Firmen, da diese jederzeit f&#252;rchten m&#252;ssen von Gro&#223;konzernen verklagt zu werden und auch wenn sie im Recht sind, einen Verglich anzustreben, da sie die Prozesskosten nicht aufbringen k&#246;nnen</li>
<p>wirklich zutrifft, aber ich denke in beiden Aussagen steckt Wahrheit, wobei ich dazu tendiere, dass in letzterer Aussage mehr Wahrheit steckt.  <br />
Ich hoffe, dass das EU-Parlament eine Richtlinie auf den Weg bringen wird, die f&#252;r Rechtssicherheit in der Softwareentwicklung sorgt und diese Richtline m&#246;glichst viel Freiheit f&#252;r Softwareentwicklung bringen wird, aber Ideen auch gesch&#252;tzt werden.<br />
Zentral ist nach der Aussage aller Beiteiligten der Begriff der Technizit&#228;t, d.h. es werden nur Patente auf Software erteilt, wenn diese in Zusammenhang mit einem technischen Ger&#228;t stehen. Nach Aussage eines Diskussionsteilnehmer wurde diese Praxis bisher dazu benutzt, dass man auch zum jetztigen Zeitpunkt schon Softwarepatente anmelden kann, wenn man sie in Zusammenhang mit einem PC bringt. <br />
Das ist nach meiner Meinung aber nicht im Sinne des Gesetzgebers. Man darf gespannt sein, was uns in Zukunft durch das Parlament und die anschlie&#223;ende Rechsprechung erwartet.</p>

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